Die Jugendpflege in Sarstedt steht vor großen Herausforderungen. Mit einer stetig wachsenden Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die Unterstützung und Beratung benötigen, steigen auch die Anforderungen an die Mitarbeitenden der städtischen Jugendpflege. In einem jüngst eingereichten Antrag an die Bürgermeisterin Heike Brennecke, haben die Fraktionen der SPD, GUT und W-A-S eine wegweisende Maßnahme vorgeschlagen: die Einrichtung einer Stelle für einen Sozialarbeiterin im Anerkennungsjahr bei der Kommunalen Jugendpflege Sarstedt.
Dringender Handlungsbedarf für die Jugendpflege
Die Stadtjugendpflege Sarstedt, insbesondere das Jugendzentrum Klecks, hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Anstieg der Anfragen und Beratungsbedarfe seitens der Jugendlichen verzeichnet. Dabei handelt es sich häufig um komplexe Themen wie psychische Probleme, die in der heutigen Zeit immer mehr in den Vordergrund rücken. Diese Entwicklung führt dazu, dass die bestehenden Ressourcen der Jugendpflege an ihre Grenzen stoßen. Um weiterhin eine umfassende und niedrigschwellige Beratung anbieten zu können, ist eine personelle Verstärkung unumgänglich.
Der Antrag im Detail
Der Antrag sieht die sofortige Einrichtung einer Stelle für einen Sozialarbeiterin im Anerkennungsjahr vor. Diese Stelle soll nicht nur im täglichen Betrieb des Jugendzentrums Klecks entlastend wirken, sondern auch neue Impulse in die Arbeit mit den Jugendlichen einbringen.
Mehr Kapazitäten für innovative Projekte
Mit der zusätzlichen Unterstützung durch einen Anerkennungsjahr-Sozialarbeiterin könnten die Mitarbeitenden der Stadtjugendpflege ihre Arbeit noch besser auf die Bedürfnisse der Jugendlichen ausrichten. Darüber hinaus würde diese personelle Verstärkung es der Jugendpflege ermöglichen, weiterhin aktiv an Projekten wie der „Pilotregion Digitale Jugendbeteiligung“ mitzuwirken. Diese Initiative bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich auf digitalem Wege in die Gestaltung ihrer Stadt einzubringen und ihre Stimme zu wichtigen Themen zu erheben.
Ein Gewinn für alle Beteiligten
Die Einrichtung dieser Stelle wäre ein bedeutender Schritt, um den wachsenden Anforderungen in der Jugendarbeit gerecht zu werden und die Qualität der Angebote in Sarstedt nachhaltig zu sichern.
Wir sind gespannt auf die nächsten Schritte und hoffen, dass dieser Antrag breite Unterstützung findet, um die Jugendarbeit in Sarstedt zukunftsfähig zu gestalten.
Was denken Sie? Wir freuen uns über Ihre Meinungen und Anregungen zu diesem wichtigen Thema in den Kommentaren!